Wahl-Ergebnis in Portugal bringt Regierung und Sparpolitik ins Wanken

Im früheren Euro-Krisenland Portugal sind die konservative Regierung und deren strenge Sparpolitik nach den Parlamentswahlen ins Wanken geraten. Das Bündnis «Portugal voran» von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho ging zwar aus der Abstimmung gestern erneut als stärkste Kraft hervor - es verlor aber die absolute Mehrheit im Parlament. Die drei linken Oppositionsparteien, die der Sanierungspolitik ein jähes Ende setzen wollen, errangen zusammen mehr als die Hälfte aller Sitze.