Wahl in zwei irakischen Provinzen: Granateneinschlag vor der Urne

Trotz strenger Sicherheitsvorkehrungen ist es Extremisten gelungen, die Regionalwahlen in den irakischen Unruheprovinzen Ninive und Al-Anbar zu stören. In Ramadi feuerten sie aus Granatwerfern auf zwei Wahllokale. Ein Armeesprecher sagte, ein Zivilist sei tödlich getroffen worden. In den arabischen Provinzen des Irak waren vor zwei Monaten neue Provinzräte gewählt worden. In Ninive und Al-Anbar hatte der Regierungschef Nuri al-Maliki eine Verschiebung des Urnengangs wegen Sicherheitsbedenken angeordnet.