Wahlen im Sudan begonnen - Keine Konkurrenz für Al-Baschir

Unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen haben im ostafrikanischen Wüstenstaat Sudan dreitägige Präsidentschafts- und Parlamentswahlen begonnen. Bereits im Vorfeld wurde Langzeitpräsident Omar al-Baschir als sicherer Sieger gehandelt, da die Opposition in dem rohstoffreichen Land generell unterdrückt wird. Der 71-Jährige regiert das Land seit einem Putsch im Jahr 1989. Wegen des Konflikts in der westlichen Krisenregion Darfur liegt lange ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen ihn vor.