Walpurgisnacht-Demo in Berlin zunächst überwiegend friedlich

Rund 2500 Menschen haben sich am Abend in Berlin überwiegend friedlich an der traditionellen Walpurgisnacht-Demonstration linker Gruppen beteiligt.

Die Polizei, die diese Zahl nannte, sprach von einem «weitgehend störungsfreien» Verlauf. Nach Angaben der Veranstalter waren 3000 Demonstranten unterwegs. Das entsprach ungefähr der Größenordnung des Vorjahres. Die Demonstration hat in früheren Jahren oft in Gewalt geendet und somit den Auftakt für Ausschreitungen am 1. Mai gegeben.

Zwischenfälle blieben aber auch in diesem Jahr nicht aus. Schon kurz nach Beginn wurden aus der Demonstration mit schwarz gekleideten Linksautonomen an der Spitze Böller geworfen und bengalisches Feuer entzündet. An einer Bushaltestelle wurden Scheiben zerstört.

Die Demonstration war für mehrere Stunden geplant. Die Polizei war mit rund 2220 Beamten im Einsatz. Insgesamt wird sie rund um den 1. Mai in der Hauptstadt fast 7000 Beamte im Einsatz haben.