Warm, nass und stürmisch

Anfang Februar und kein Winter in Sicht: Mit bis zu 17 Grad am Oberrhein erinnern die Temperaturen eher an den Frühling. Aber starker Wind und Regen trüben die Freude.

Warm, nass und stürmisch
Patrick Seeger Warm, nass und stürmisch

Die Großwetterlage wird sich in den nächsten Tagen auch nicht sehr verändern, sagte Diplom-Meteorologe Lars Kirchhübel von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag in Offenbach. Es bleibt unbeständig und stürmisch.

In dieser Woche ist alles dabei: Regen, Schnee, Sonne, starker Wind. Am Dienstag wird es dank subtropischer Luft nochmal sehr warm. Am Mittwoch kommt vorübergehend kühlere Luft zu uns. Damit sinkt die Schneefallgrenze, die aktuell über 2000 Metern liegt, auf Höhen zwischen 300 und 600 Meter ab. Ein Wintereinbruch bis ins Tiefland sei «derzeit aber nicht abzusehen».

Ob der Winter nochmal wiederkommt? Seriös können das Meteorologen nicht vorhersagen - aber vielleicht weiß das Murmeltier Bescheid? «Phil» wird an diesem Dienstagmorgen in der US-Kleinstadt Punxsutawney im Bundesstaat Pennsylvania aus seinem Bau gezogen. Sieht er seinen Schatten, bleibt es der Überlieferung zufolge weitere sechs Wochen lang Winter. Sieht er ihn nicht, kommt der Frühling. Den Brauch gibt es seit 1887.