Warnstreiks im öffentlichen Dienst werden fortgesetzt

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes der Länder setzen die Gewerkschaften ihre Warnstreiks heute fort. Schwerpunkte der Aktionen sind Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen/Bremen. Morgen folgen landesweite Warnstreiks in Bayern und Baden-Württemberg.

Warnstreiks im öffentlichen Dienst werden fortgesetzt
Uwe Zucchi Warnstreiks im öffentlichen Dienst werden fortgesetzt

Die Gewerkschaften fordern für die rund 800 000 Beschäftigten 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro mehr im Monat. Daneben geht es auch um die betriebliche Altersvorsorge und die Befristung von Verträgen. Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt. Die Verhandlungen werden am Montag in Potsdam fortgesetzt.

Zu Beginn der zweiten Warnstreikwelle hatten sich am Mittwoch mehr als 60 000 angestellte Lehrer, Behördenmitarbeiter oder Polizisten an Protesten beteiligt. Schwerpunkte waren Berlin, die ostdeutschen Bundesländer und Schleswig-Holstein. An zahlreichen Schulen fiel der Unterricht aus.