Was ist bekannt, was nicht?

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich suchen Ermittler nach den Ursachen. Aus dem Stimmenrekorder der Maschine wurden am Mittwoch erste Daten gesichert. Demnach soll zum Zeitpunkt des Absturzes nur ein Pilot im Cockpit gewesen sein.

Was ist über das Unglück bekannt?

- Der Airbus A320 ist am Dienstag um 10.01 Uhr mit 150 Menschen an Bord in Barcelona gestartet. Sicher ist wohl, dass 72 Deutsche in dem Flugzeug waren.

- Kurz nach dem Erreichen der regulären Reiseflughöhe von 38 000 Fuß (11,5 Kilometer) ging die Maschine ohne Hinweis an die französische Flugkontrolle oder ein Notsignal in einen schnellen Sinkflug über.

- Das Flugzeug zerschellte in den französischen Alpen bei Seyne-les-Alpes.

- Ermittler haben am Mittwoch auswertbare Daten aus dem ersten Flugschreiber sicherstellen können. Nach Informationen der «New York Times» und der Nachrichtenagentur AFP geht aus den Aufzeichnungen hervor, dass zum Zeitpunkt des Absturzes nur ein Pilot im Cockpit war. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht.

- Die Maschine flog bis zum Aufprall, ohne dass es eine Explosion gab, wie die französische Untersuchungsbehörde BEA mitteilte.

Was wissen wir noch nicht?

- Warum verließ einer der beiden Piloten das Cockpit? Warum konnte er nicht mehr zurück? Wieso reagierte der zweite Pilot nicht?

- Warum gab es keine Kommunikation der Piloten mit der Flugkontrolle mehr und auch kein Notsignal?

- Widersprüchliche Angaben gibt es zur zeitlichen Abfolge von Flughöhe und Sinkflug