Washington greift insolventem Detroit unter die Arme

Nun kommt doch noch Hilfe aus Washington für das am Boden liegende Detroit: Die Regierung von US-Präsident Barack Obama will zusammen mit privaten Organisationen rund 300 Millionen Dollar für die insolvente Autostadt locker machen. Mit dem Geld sollen unter anderem die chronisch unterbesetzte Polizei und Feuerwehr verstärkt und der Nahverkehr auf Vordermann gebracht werden. Es ist jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein: Die Stadt hat wegen des Niedergangs der heimischen Autoindustrie und Missmanagement im Rathaus rund 18 Milliarden Dollar Schulden.