IWF weist Berichte über Spannungen mit EU-Kommission zurück

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat einen Bericht entschieden zurückgewiesen, demzufolge er in der griechischen Schuldenkrise einen Kompromiss zwischen der EU-Kommission und Athen torpediert haben soll.

Der Artikel, der auf Aussagen anonymer Quellen basiere, sei falsch, teilte IWF-Sprecher Gerry Rice der Deutschen Presse-Agentur in Washington mit. 

Die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» hatte zuvor berichtet, dass der IWF einen Vorschlag von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gegenüber den griechischen Regierungschef Alexis Tsipras abgelehnt habe, der in den vergangenen Tagen vorbereitet worden sei.

Demnach solle es Athen erlaubt werden, Kürzungen bei kleinen Renten aufschieben, wenn es im Gegenzug seine Militärausgaben um den gleichen Betrag vermindert - knapp 400 Millionen Euro. Der IWF sei mit einem solchen Tauschgeschäft nicht einverstanden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Unterhändler.