Supreme Court gibt Muslimin im Kopftuchstreit gegen Modekette Recht

Im Kopftuchstreit mit einer US-Modekette hat eine Muslimin vom Obersten Gerichtshof der USA Recht bekommen. Das Unternehmen Abercrombie & Fitch in Tulsa habe ungesetzlich gehandelt, urteilte der Supreme Court in Washington. Die Firma hatte eine Bewerbung der Frau 2008 als Verkäuferin abgelehnt, weil sich ihr Kopftuch nicht mit der Kleiderordnung der Marke vertrüge. Das Bürgerrechtsgesetz von 1964 verbiete es, die Frau wegen ihrer Religion zu diskriminieren, begründeten die Richter ihre Entscheidung.