Wehrbeauftragter sieht in Konflikt Türkei-IS keinen Nato-Bündnisfall

Der Konflikt der Türkei mit der Terrormiliz IS gibt aus Sicht des Wehrbeauftragten des Bundestags, Hans-Peter Bartels, keine Grundlage für einen Nato-Einsatz. Die Nato werde nicht militärisch in geschlossener Formation angegriffen, sagte Bartels dem WDR. Insofern helfe man der Türkei im Kampf gegen «mögliche Gefahren aus dem syrischen Bürgerkrieg». Aber ein Nato-Bündnisfall sei das nicht. Auf Antrag der Türkei sollen heute die Botschafter der 28 Nato-Staaten zusammenkommen.