Weisser Ring dringt auf bessere Hilfe für Einbruchsopfer

Die Hilfsorganisation Weisser Ring verlangt mehr Rechte für Einbruchsopfer. Sie sollten einen Anspruch auf Leistungen aus dem Opferentschädigungsgesetz haben, fordert die Vorsitzende Roswitha Müller-Piepenkötter. Untersuchungen zeigten, dass Opfer von Wohnungseinbrüchen oft behandlungsbedürftige seelische Belastungen erleiden, sagte sie. Ein Wohnungseinbruch sei zwar kein vorsätzlicher tätlicher Angriff gegen eine Person. Trotzdem verletzten Einbrecher das für die Lebensqualität wichtige Sicherheitsgefühl ihrer Opfer.