Weiter keine Hoffnung für den HSV

Rene Adler klang nach der Derby-Niederlage reichlich verzweifelt. «Wir brauchen auch mal Glück», sagte der Torhüter des Hamburger SV nach dem 0:1 (0:0) bei Werder Bremen.

Weiter keine Hoffnung für den HSV
Carmen Jaspersen Weiter keine Hoffnung für den HSV

Auch der Trainerwechsel hat nicht geholfen, auch mit Bruno Labbadia bleibt das Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga Tabellenletzter und steht vor dem erstmaligen Fall in die 2. Liga.

Es gibt nicht viel, was den HSV-Fans Hoffnung gibt. Die Hamburger spielten in Bremen zwar kompakter und aggressiver, doch das allein wird nicht reichen. Sie haben «als Team gearbeitet», wie Adler zu Recht befand. Nur nach vorne geht weiter nichts. Seit fast 600 Minuten hat der HSV kein Tor geschossen, und auch in Bremen waren die Angriffsbemühungen eher kläglich.

«Ich kann mit den 600 Minuten nichts anfangen», antwortete Labbadia auf die Frage nach der andauernden Offensivschwäche. Aber auch der zurückgekehrte Coach musste feststellen: «In diesem Spiel haben wir keine Riesenmöglichkeiten gehabt.»

Er sehe «natürlich, was fehlt», sagte der ehemalige Stürmer: «Doch wir können nicht alles verändern.» Labbadia war nicht entgangen: «Was gefehlt hat, waren in der Offensive die richtig klaren Entscheidungen im richtigen Moment.»