Weiter Unruhe wegen Anti-Homosexuellen-Gesetz

Knapp fünf Monate vor Beginn der Winterspiele in Sotschi sorgt das heftig kritisierte Anti-Homosexuellen-Gesetz der russischen Regierung weiter für Spannungen zwischen IOC und Olympia-Machern. Zahlreiche Topsponsoren des Internationalen Olympischen Komitees würden bei eventuellen Demonstrationen Negativfolgen bis hin zu finanziellen Ausfällen befürchten, erklärte IOC-Marketingchef Gerhard Heiberg bei der 125. Vollversammlung in Buenos Aires. Sotschis Bewerbungschef Dmitri Tschernyschenko bat das IOC um Mithilfe, «diese Kampagnen und Spekulationen zu unterbinden».