Weitere Opfer vor Lampedusa geborgen - Minister beraten Konsequenzen

Nach der Flüchtlingstragödie vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa beraten die EU-Innenminister über Konsequenzen aus dem Unglück mit mehr als 230 Toten. Der deutsche Ressortchef Hans-Peter Friedrich sprach sich vor dem Treffen in Luxemburg unter anderem für europäisch-afrikanische Wirtschaftsgespräche aus. Die Bundesregierung hatte zuvor Kritik zurückgewiesen, Deutschland nehme nicht genug Flüchtlinge auf. Vor der Mittelmeerinsel wurden weitere Leichen geborgen. Die Opferzahl kletterte damit auf 231. Die Rettungskräfte befürchten weitere Tote.