Weltcup: Dahlmeier zurück - Männer ohne Veränderungen

Staffelweltmeisterin Laura Dahlmeier kehrt am Freitag beim Weltcup-Sprint in Hochfilzen in die deutsche Biathlon-Nationalmannschaft zurück. Die WM-Zweite in der Verfolgung hatte beim Auftakt in Östersund aus gesundheitlichen Gründen passen müssen.

Weltcup: Dahlmeier zurück - Männer ohne Veränderungen
Sergei Chirikov Weltcup: Dahlmeier zurück - Männer ohne Veränderungen

«Ich hoffe, die Kraft reicht für zwei gute Rennen. Auf alle Fälle freue ich mich, dass die Weltcupsaison jetzt auch für mich losgeht», erklärte die 22-Jährige in einer Verbandsmitteilung. Neben dem Sprint stehen im österreichischen Pillerseetal noch die Verfolgung und die ersten Staffeln der Saison auf dem Wettkampf-Programm.

Dahlmeier hat in Seefeld ein Langlauf-Rennen gewonnen, scheint also wieder in Form zu sein. «Mal schauen, wie es jetzt in Hochfilzen sein wird, über eine längere Distanz und mit dem Gewehr auf dem Rücken», sagt sie. Die Partenkirchnerin rückt für Karolin Horchler ins Team.

Bei den Männern gab es keine Veränderungen, bis Weihnachten wird das auch so bleiben. «Wenn ich mir anschaue, dass bereits drei WM-Normen und zwei halbe WM-Qualifikationen erreicht wurden, stimmt mich das sehr positiv», sagte Männer-Bundestrainer Mark Kirchner. Neben dem zweimaligen Östersund-Zweiten Arnd Peiffer liegt das Augenmerk vor allem auf Simon Schempp, der sich nach Platz zwei im Einzel-Wettkampf hinter der norwegischen Biathlon-Legende Ole Einar Bjørndalen im folgenden Sprint für die Verfolgung nicht qualifizieren konnte.

«Wenn mir vorher einer gesagt hätte, dass ich in Östersund gleich aufs Podest laufe, es dann aber nicht in den Verfolger schaffe - ich weiß nicht, ob ich eingeschlagen hätte», sagte der Uhinger. «Simon ist den gefürchteten Windbedingungen Östersunds zum Opfer gefallen, aber davor ist eben niemand gefeit», stellte Kirchner nochmals klar.