Weltstrafgericht: Dschihadist gesteht Zerstörung von Weltkulturerbe

Im historischen Prozess um die Zerstörung des Unesco-Weltkulturerbes in Mali hat der Angeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt. Er sei für die Vernichtung der jahrhundertealten religiösen Bauwerke in Timbuktu verantwortlich, sagte der mutmaßliche Dschihadist vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. «Ich bereue meine Tat zutiefst und bitte um Vergebung», sagte der etwa 40 Jahre alte Mann aus Mali. Es ist das erste Mal, dass ein Angeklagter vor dem Weltstrafgericht seine Schuld zugibt.