Weltstrafgericht: Prozess zur Zerstörung von Weltkulturerbe in Mali

Zum ersten Mal steht ein mutmaßlicher Dschihadist wegen der Zerstörung von Unesco-Weltkulturerbe vor dem Weltstrafgericht in Den Haag. Ein Rebellenführer des Al-Kaida-Verbündeten Ansar Dine muss sich von heute an wegen der Zerstörung von Heiligengräbern und einer Moschee in der Oasenstadt Timbuktu im westafrikanischen Mali verantworten. Die Anklage des Internationalen Strafgerichtshofes wirft ihm Kriegsverbrechen vor. Al Faqi al Mahdi soll die Zerstörung geplant, vorbereitet und ausgeführt haben. Die Zerstörung hatte weltweit Entsetzen ausgelöst.