Weltwirtschaftsforum sucht Lösungen für Krisen und Konflikte

Im Schweizer Alpenkurort Davos Hunderte von Topmanagern und Spitzenpolitikern ihre Beratungen im Rahmen der 45. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) aufgenommen.

Neben den Problemen in der Eurozone steht am ersten Tag die Ukraine-Krise im Mittelpunkt des Interesses.

Zu den prominentesten Rednern gehören Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi sowie der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko.

Die offizielle Eröffnungsrede der WEF-Jahrestagung hält erst am späten Nachmittag Chinas Ministerpräsident Li Keqiang. Seine Einschätzungen zum künftigen Wachstum Chinas und die Auswirkungen von ökonomischen Reformen in der Volksrepublik auf die Weltwirtschaft wurden mit großem Interesse erwartet.

Zum Weltwirtschaftsforum hat sich die Rekordzahl von mehr als 2500 Teilnehmern aus 140 Ländern angesagt. Weit oben auf der Tagesordnung rangieren Themen wie die Gefahr einer erneuten Verschärfung der Euro-Schuldenkrise, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in vielen Ländern sowie die Bedrohung der Weltwirtschaft durch den Terrorismus. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht am Donnerstag.