Weniger Flüchtlinge an bayerischer Grenze

Der Zustrom von Flüchtlingen an den Grenzübergängen im Raum Passau ist leicht zurückgegangen. Am frühen Sonntagmorgen warteten am Übergang Wegscheid rund 600 Migranten auf ihre Weiterfahrt von Österreich nach Deutschland, wie ein Sprecher der Bundespolizei berichtete. Die zahlreichen Notquartiere hätten wieder Kapazitäten.

Weniger Flüchtlinge an bayerischer Grenze
Sebastian Kahnert Weniger Flüchtlinge an bayerischer Grenze

Am Samstagmorgen hatten in Wegscheid bereits 1000 Menschen gewartet. Insgesamt waren am Samstag in dem Grenzraum in Niederbayern etwa 4500 Menschen angekommen. Am Freitag waren es noch 5500, in den Tagen davor jeweils 6500.

Deutschland und Österreich hatten den Zustrom der Flüchtlinge an der Grenze neu geregelt. Sie hatten sich darauf geeinigt, ausschließlich an fünf Grenzübergängen in Bayern sogenannte Übergabe- und Kontrollstellen einzurichten: in Wegscheid, Neuhaus am Inn, Simbach, Freilassing und Laufen.

Dagegen hat der Zustrom von Flüchtlingen über das österreichische Kufstein wieder zugenommen. Am Bahnhof hatten sich am Samstag etwa 450 Migranten versammelt. Wegen den Andrangs wurde der Zugverkehr nach Rosenheim gestoppt.