«Wetten, dass..?»-Tief: Unterhaltungschef zeigt sich unbeirrt

Das Quotentief des Showklassikers «Wetten, dass..?» lässt ZDF-Unterhaltungschef Oliver Fuchs weitgehend unbeeindruckt.

«Wetten, dass..?»-Tief: Unterhaltungschef zeigt sich unbeirrt
Jan Woitas «Wetten, dass..?»-Tief: Unterhaltungschef zeigt sich unbeirrt

«Mit "Wetten, dass..?" hat das ZDF starbesetztes Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie präsentiert», teilte Fuchs am Montag mit. «Damit hat das ZDF eine klare Alternative geboten und war mit Abstand der besteingeschaltete Sender in der Primetime. An dieser Stoßrichtung halten wir fest.»

Mit 6,55 Millionen Zuschauern hatte das ZDF-Unterhaltungszugpferd am Samstagabend sein historisches Tief erreicht. Die Live-Übertragung aus Halle an der Saale behauptete sich aber dennoch gegen die Konkurrenz wie zum Beispiel die RTL-Reihe «Das Supertalent», die unter der Fünf-Millionen-Zuschauer-Marke blieb. Am 14. Dezember kommt es noch einmal zum Aufeinandertreffen beider Shows. Dann könnte der Abstand noch kleiner werden, denn «Das Supertalent» mit Leitfigur Dieter Bohlen geht an dem Tag ins Finale.

Das ZDF hatte zuletzt einige kosmetische Veränderungen an «Wetten, dass..?» mit Moderator Markus Lanz vorgenommen, weil die Quoten schon seit Monaten rückläufig sind und ständig unter der von Intendant Thomas Bellut veranschlagten Marke von acht Millionen Zuschauern blieben. Neben der Trennung von Assistentin Cindy aus Marzahn gehörten unter anderem dazu, dass die internationalen Gäste nicht die ganze Zeit auf dem Sofa ausharren sollten und der Wegfall der sogenannten Lanz-Challenge.

Werden angesichts dieser Entwicklungen bald Gespräche mit Markus Lanz über seine Zukunft beim ZDF, für das er noch eine abendliche Talkshow moderiert, geführt? «Das ZDF arbeitet außerordentlich gut und gerne und überdies sehr erfolgreich mit Markus Lanz zusammen», hieß es von einer Sprecherin des Mainzer Senders. «Mit dem Start der aktuellen Staffel von "Wetten, dass..?" sind wir sehr zufrieden und werden den eingeschlagenen Kurs gemeinsam weiter fortsetzen», unterstrich sie noch einmal.