Wichtige Bahnstrecken im Norden nach Sturmschäden blockiert

Auf einigen Hauptstrecken der Deutschen Bahn im Norden und Osten Deutschlands müssen Reisende mit Verspätungen rechnen. Grund sind Sturmschäden in Brandenburg und Niedersachsen, wie die Bahn mitteilte. Betroffen waren auch ICE-Verbindungen.

Wichtige Bahnstrecken im Norden nach Sturmschäden blockiert
Rolf Vennenbernd Wichtige Bahnstrecken im Norden nach Sturmschäden blockiert

Umgestürzte Bäume und herumfliegende Äste verursachten nach starkem Wind in der Nacht Schäden an Oberleitungen. Betroffen seien derzeit vor allem die ICE- und IC-Verbindungen zwischen Hamburg und Hannover sowie zwischen Berlin und Wolfsburg - in beiden Richtungen.

Züge von Hamburg nach Hannover wurden demnach vorerst über Bremen umgeleitet. Passagiere sollten sich auf Verspätungen von mindestens einer Stunde einstellen. ICE- und IC-Züge zwischen Berlin und Hannover sowie zwischen Berlin und Braunschweig, weiter in Richtung Frankfurt am Main, werden der Bahn zufolge über Wittenberge und Stendal umgeleitet. Diese Züge können demnach bis zu 100 Minuten Verspätung haben.

Stürmische Böen hatten in der Nacht zu Montag auch andere Verkehrsbehinderungen in Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verursacht. Vereinzelt fielen Bäume und Äste auf die Straßen, berichteten die Polizeistationen in diesen Bundesländern.

In Oederan im Landkreis Mittelsachsen stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen durch das Sturmwetter zunächst niemand.

Im Laufe des Tages soll weiter starker Wind wehen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte dabei vor vereinzelten schweren Sturmböen, kräftigen Schauern und Gewittern.