Wieder zwölf Tote in der Ägäis

Neues Flüchtlingsdrama in der Ägäis: Mindestens zwölf Menschen kamen ums Leben, als ihr Boot vor der griechischen Insel Samos kenterte. Unter den Opfern sind acht Kinder.

«Es sind drei Mädchen und fünf Jungs», sagte ein Offizier der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur. Es war unklar, wie viele Menschen an Bord des gekenterten Bootes waren. An der Suche beteiligten sich Boote der Grenzagentur Frontex, Fischerboote, ein Hubschrauber sowie die griechische und die türkische Küstenwache.

Bereits am Vortag waren sieben Flüchtlinge vor der Insel Kos ums Leben gekommen. Bis zum 24. Januar sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mehr als 44 000 Migranten aus der Türkei nach Griechenland gekommen. Meist waren es Menschen aus dem Bürgerkriegsland Syrien.