Wind behindert Tournee-Auftakt der Skispringer

Das turbulente Winterwetter hat den Zeitplan beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf mächtig durcheinandergewirbelt.

Wind behindert Tournee-Auftakt der Skispringer
Daniel Karmann Wind behindert Tournee-Auftakt der Skispringer

Wegen zu starken Windes musste der Beginn des Wettbewerbes, für den zehn DSV-Springer qualifiziert sind, zunächst um 45 Minuten verschoben werden. «Wir haben zu viel Aufwind und müssen uns den Verhältnissen anpassen. Immer wenn es möglich ist, werden wir springen», sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer in der ARD.

Heftiger Schneefall und böiger Wind machten den Tournee-Auftakt zu einem Geduldsspiel für alle Beteiligten und die rund 20 000 Fans an der Schanze. «Ich habe mich schon zum dritten Mal aufgewärmt», klagte der Österreicher Stefan Kraft. «Es ist ganz schwierig, die Wettkampfspannung aufrechtzuerhalten. Da muss man mental stark sein», betonte ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin. Wegen der widrigen Witterungsverhältnisse war bereits der Probedurchgang abgesagt worden.

Schon vor drei Jahren hatte der Wintereinbruch im Allgäu für einen Marathon-Wettbewerb gesorgt. Damals brach die Jury den ersten Durchgang kurz vor dem Ende ab und startete den Wettkampf neu. Am Ende siegte Gregor Schlierenzauer aus Österreich und legte damit den Grundstein für seinen Gesamterfolg.