Wirbel um Phanfone - Taifungefahr beim Formel-1-Rennen

Es ist Sturmzeit in Japan. Und die Formel 1 steckt diesmal womöglich mittendrin. Über dem Westpazifik braut sich ein Taifun zusammen. Sein Name ist laotisch und heißt: Tier. «Phanfone» könnte am Sonntag den Rennplan durcheinanderwirbeln.

Wirbel um Phanfone - Taifungefahr beim Formel-1-Rennen
Jens Büttner Wirbel um Phanfone - Taifungefahr beim Formel-1-Rennen

Der 15. Saisonlauf soll um 15.00 Uhr Ortszeit beginnen. Gegen 17.30 Uhr wird es dunkel. Zeit für Verzögerungen bleibt nicht. Neben dem Wind könnte vor allem heftiger Regen Probleme mit sich bringen. Ein Rennstart ist nur dann erlaubt, wenn auch der Rettungshubschrauber starten kann. Zudem ist das Fahren ab einer gewissen Niederschlagsmenge einfach nicht mehr möglich. Vor zehn Jahren musste in Suzuka deswegen schon mal die Qualifikation auf den Rennsonntag verschoben werden. Der Taifun damals: Ma-on.

Die genaue Zugbahn von Phanfone unterliege «natürlich noch größeren Unsicherheiten», erklärte Formel-1-Chefmeteorologe Steffen Dietz in einer Mitteilung des Wetterdienstes Ubimet. Nicht nur das Rennen könnte beeinflusst werden - auch die Nachbereitung, die in diesem Fall Vorbereitung auf die Formel-1-Premiere in Russland eine Woche später ist. Nicht wenige wollen am Montag von Nagoya oder Tokio weiterfliegen. Wenn Phanfone es zulässt.