Wirbel um Touristen-Mord: Ecuadors Regierung in Erklärungsnot

Nach dem Mord an zwei Argentinierinnen in Ecuador haben Vorwürfe eines ecuadorianischen Regierungsmitglieds, die Frauen seien zu leichtsinnig gewesen, für Empörung gesorgt. Die Staatssekretärin für Tourismus, Cristina Rivadeneira, hatte der dpa am Rande der Tourismusmesse ITB in Berlin gesagt: «Das musste ihnen früher oder später passieren.» Die Frauen seien getrampt - ihre Leichen waren bei einem Strand in Montañita an der Pazifikküste gefunden worden. Das Tourismusministerium in Quito distanzierte sich von den Aussagen Rivadeneiras.