WM kann kommen: Deutsche Biathleten in Oslo eingetroffen

Die deutschen Biathleten sind bereit, die WM in Oslo kann losgehen. «Der Flug liegt hinter uns. Der Holmenkollen kann kommen», schrieb Benedikt Doll, der am Montagnachmittag wie seine zehn Teamkollegen und der gesamte Betreuerstab gut in Oslo ankam, auf seiner Facebook-Seite.

WM kann kommen: Deutsche Biathleten in Oslo eingetroffen
Mike Sturk WM kann kommen: Deutsche Biathleten in Oslo eingetroffen

Auch Deutschlands Hoffnungsträger Nummer eins Simon Schempp fiebert dem Saisonhöhepunkt entgegen, der am Donnerstag mit der Mixed-Staffel beginnt: «Wir sind gut gerüstet. Die Norweger werden sich sicher einiges einfallen lassen, dass es Festspiele werden. Wir können mit einem vollen Stadion, super Stimmung und einer tollen WM rechnen.»

Von München aus waren die Skijäger in Norwegens Hauptstadt geflogen und bezogen dort anschließend ihr Quartier. Am Dienstag steht dann mittags das erste zweistündige Herren-Training an, ehe danach auch die Damen die Traditionsstrecken testen können.

Der Deutsche Skiverband (DSV) hatte wie erwartet fünf Männer und sechs Frauen für die WM vom 3. bis 13. März nominiert. Dabei sind neben den viermaligen Saisonsiegern Schempp und Laura Dahlmeier noch Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Vanessa Hinz, Miriam Gössner, WM-Debütantin Maren Hammerschmidt, Doppel-Weltmeister Erik Lesser, Andreas Birnbacher, Doll und Arnd Peiffer.

Im Vorbereitungslehrgang in Ruhpolding ging es in der Vorwoche nur noch darum, sich Spritzigkeit und Schnelligkeit zu holen. Und vor allem ein gutes Gefühl. «Das ist meines Erachtens wichtiger, als kurz vor dem WM-Start trainingsmethodisch noch große Veränderungen herbeizuführen», sagte Männer-Coach Mark Kirchner. Er kann wieder auf den von einer Bronchitis genesenen Schempp und Peiffer bauen. Peiffer hatte bei seinem schweren Sturz bei der WM-Generalprobe in Presque Isle eine Gehirnerschütterung sowie Prellungen erlitten. «Die paar Tage in Ruhpolding haben sie ganz normal trainiert. Beide sind 100 Prozent gesund», sagte Kirchner.