Wolff zu Spielberg-Crash: Folgenlos für Rosberg-Vertrag

Nico Rosberg muss nach seinem Crash mit seinem Teamkollegen Lewis Hamilton beim Großen Preis von Österreich keine Konsequenzen für seinen neuen Vertrag bei seinem Formel-1-Rennstall Mercedes fürchten.

Wolff zu Spielberg-Crash: Folgenlos für Rosberg-Vertrag
Valdrin Xhemaj Wolff zu Spielberg-Crash: Folgenlos für Rosberg-Vertrag

«Der Vertrag ist eine langfristige Entscheidung, die nicht durch einen Rennunfall beeinflusst wird», sagte Teamchef Toto Wolff am Sonntagabend in Spielberg.

Rosberg und Mercedes verhandeln bereits seit längerem über die Verlängerung des Kontraktes. Der Vertrag läuft am Ende des Jahres aus. Beide Seiten hatten zuletzt betont, ihre Zusammenarbeit fortsetzen zu wollen, und sprachen nur noch von Details. Spekuliert wird über eine Laufzeit von zwei Jahren. Wolff hatte in Spielberg angekündigt, dass möglicherweise noch in diesem Monat eine Einigung erzielt werde.

Der 31-jährige Rosberg fährt seit 2010 für Mercedes und wurde in den vergangenen beiden Jahren hinter seinem Teamkollegen jeweils WM-Zweiter. Trotz des verpassten Sieges in Spielberg durch den Unfall mit Hamilton kurz vor dem Ziel liegt Rosberg nach neun von 21 Saisonrennen weiter in Führung.

Beim Austria-Rennen hatte Weltmeister Hamilton in der letzten Runde den in Führung liegenden Rosberg überholt. Dabei kollidierten die beiden. Rosbergs Auto wurde beschädigt. Der Deutsche fiel auf Platz vier zurück, während sein Titelrivale zu seinem dritten Saisonerfolg fuhr. Die Rennleitung belegte Rosberg später mit einer Zehn-Sekunden-Strafe. Er behielt dennoch seinen vierten Platz.