WWF sieht Erde vor dem Burn-out

Die Reserven der Erde nehmen nach Einschätzung der Umweltstiftung WWF in bedrohlichem Maße ab. Die Menschheit verbrauche demnach pro Jahr 50 Prozent mehr Ressourcen, als die Erde im gleichen Zeitraum erneuern kann.

Dazu zählen etwa Ackerland, Fischgründe oder Wälder. Das geht aus dem «Living Planet Report 2014» hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Leidtragende sind vor allem Tiere, wie der WWF-Bericht belegt: Zwischen 1970 und 2010 habe sich die Zahl der untersuchten Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische im Schnitt halbiert. Betroffen sind besonders die Tropen und Lateinamerika. Es drohe ein «globaler Burnout».