Zahl der Kontenabfragen durch Ämter mehr als verdoppelt

Bei der Suche nach Steuersündern und Sozialbetrügern haben die Behörden im vergangenen Jahr die Existenz privater Konten so häufig wie nie zuvor geprüft. Wie die «Süddeutsche» schreibt, geht das geht aus einer Statistik des Bundesfinanzministeriums hervor. Das Bundeszentralamt für Steuern zählte demnach mehr als 230 000 solcher Kontenabrufe. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 60 Prozent gegenüber 2013. Bei einer Kontenabfrage geht es erst einmal nur um die Kontonummer und Eckdaten wie Name, Geburtsdatum und Adresse.