Zahl der Opfer der Selbstmordanschläge in Nigeria steigt auf 65

Bei dem Selbstmordanschlag zweier Mädchen in einem Flüchtlingslager im Norden Nigerias sind nach neuen Angaben mindestens 65 Menschen ermordet worden. Die verschleierten Mädchen hätten sich als Flüchtlinge ausgegeben, um Zugang zu dem Lager in der Stadt Dikwa zu erhalten, sagte ein Mitarbeiter der Behörde für Krisenmanagement der Deutschen Presse-Agentur. Die Täterinnen hätten ihre Sprengstoffgürtel gezündet als Hunderte Menschen an der Essensausgabe Schlange standen, hieß es. Mindestens 78 Menschen seien verletzt worden.