Zahl der Toten nach Erdrutsch in Guatemala steigt über 200

Stadt (dpa) - Nach dem verheerenden Erdrutsch in Guatemala ist die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben auf 220 gestiegen. Das teilte die Staatsanwaltschaft auf Twitter mit. Wie die Feuerwehr informierte, werden noch 150 Menschen vermisst, die Rettungsarbeiten gehen daher weiter. Der Erdrutsch in der hauptsächlich von Armen bewohnten Siedlung Cambray II am Rande von Guatemala-Stadt war in der Nacht auf Freitag von tagelangen starken Regenfällen ausgelöst worden. Die Vereinten Nationen machen Fahrlässigkeit und Korruption für das Unglück mitverantwortlich.