Zahl der zivilen Opfer im Afghanistan-Krieg erreicht Rekordstand

Der Afghanistan-Krieg hat im letzten Jahr des internationalen Kampfeinsatzes mehr zivile Opfer gefordert als jemals zuvor. 2014 seien 3699 Zivilisten getötet, teilte die UN-Mission der Vereinten Nationen heute in Kabul mit. Die Zahl der Toten sei damit im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel gestiegen. Der Anstieg sei besonders auf zunehmende Bodengefechte zurückzuführen. Seit Beginn der systematischen Erhebung vor sechs Jahren registrierten die Vereinten Nationen 17 774 getötete Zivilisten in Afghanistan.