Zehntausende fliehen im Norden Syriens vor IS-Angriffen

Zehntausende Menschen sind nach Berichten von Aktivisten im Norden Syriens vor Angriffen der Terrormiliz Islamischer Staat gegen Rebellen geflohen. Rund 45 000 Syrer seien in den vergangenen Tagen in die Region um die von Regimegegnern gehaltene Stadt Asas geflüchtet, erklärte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Insgesamt sind demnach in dem Gebiet südlich der Grenze zur Türkei 165 000 Vertriebene eingeschlossen. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sprach von rund 100 000 Flüchtlingen.