Zeitung: Beim BND enttarnter Spion stahl Liste mit 3500 Agenten-Namen

Der im Juli beim Bundesnachrichtendienst enttarnte Spion soll eine Namensliste mit Klar- und Decknamen von 3500 BND-Agenten entwendet haben. Das berichtet die «Bild-Zeitung» und beruft sich auf Sicherheitskreise. Die als «streng geheim» eingestufte Liste gebe den Stand zum Jahresende 2011 wieder. Es sei noch nicht klar, ob der aufgeflogene Spion die Liste an einen anderen Geheimdienst verkauft habe. Die BND-Pressestelle war in der Nacht für eine Stellungnahme erst einmal nicht zu erreichen.