Zentralregister für Raubkunst fordert Regierung zum Eingreifen auf

Das Zentralregister für Raub- und Beutekunst der Jahre 1933-1945 hat den Umgang der Behörden mit dem Münchner Fund scharf kritisiert und die Regierung zum Eingreifen aufgefordert. Man wolle so schnell wie möglich eine Liste der Werke in der Sammlung veröffentlicht sehen, sagte Anne Webb von der Commission for Looted Art in Europe der dpa in London. Zudem müsse ein Verfahren eingerichtet werden, das es «rechtmäßigen Besitzern der Werke» ermögliche, sie schnell zurückzubekommen.