Trotz Bombendrohung: FIFA setzt Kongress in Zürich fort

Nach einer Bombendrohung ist der Kongress des Fußball-Weltverbands FIFA in Zürich fortgesetzt worden. Wie geplant, arbeiteten die Delegierten im Hallenstadion nach ihrer Mittagspause die Agenda weiter ab.

Trotz Bombendrohung: FIFA setzt Kongress in Zürich fort
Patrick Seeger Trotz Bombendrohung: FIFA setzt Kongress in Zürich fort

«Alles ist geklärt», sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke vor der Fortsetzung der Tagesordnung.

Zuvor hatte die Stadtpolizei Zürich den Eingang einer Bombendrohung gegen den FIFA-Kongress bestätigt und auf eine weitere Stellungnahme zu einem späteren Zeitpunkt verwiesen. «Eine anonyme Drohung ist eingegangen. Wir haben uns entschieden, die Räume zu evakuieren», erklärte Valcke dazu. FIFA-Mitarbeiter hatten Medienvertretern die Räumung der Halle zunächst damit erklärt, dass der Kongressort gereinigt werden müsse.

Der Kongress der FIFA wird von einem Korruptionsskandal überschattet. Mehrere Fußball-Spitzenfunktionäre waren in Zürich festgenommen worden. Dennoch hielt die FIFA am Kongresstermin fest. Für den späten Freitagnachmittag ist die Wahl des FIFA-Präsidenten geplant. Der umstrittene Amtsinhaber Joseph Blatter gilt im Duell mit Herausforderer Prinz Ali bin al-Hussein als klarer Favorit.