Zunächst 400 Soldaten in den Norden Malis

Die Bundeswehr will bis Anfang Juni zunächst rund 400 Soldaten in den gefährlichen Norden des westafrikanischen Mali schicken. Das sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Soldaten sollen in der früheren Rebellenhochburg Gao im Rahmen einer UN-Mission an der Durchsetzung eines Friedensabkommens mitwirken. Ihre Hauptaufgaben werden Aufklärung mit Drohnen und Spähpanzern sowie der Objektschutz sein.

Die ersten Soldaten sollen bereits in den nächsten Tagen ins Einsatzgebiet starten. Der Bundestag beschloss den Einsatz am Donnerstag. Laut Mandat dürfen höchstens 650 deutsche Soldaten an der UN-Mission teilnehmen.