Zustimmung und Kritik in Griechenland nach Einigung

Nahezu alle griechischen Parteien haben die Einigung der Regierung unter dem linken Ministerpräsidenten Alexis Tsipras mit den Geldgebern begrüßt.

Zustimmung und Kritik in Griechenland nach Einigung
Simela Pantzartzi Zustimmung und Kritik in Griechenland nach Einigung

«Das Schlimmste ist abgewendet worden. Und das ist das Positive», hieß es in einer Erklärung der oppositionellen konservativen Partei Nea Dimokratia (ND).

Mit den Aktionen der Regierung in den vergangenen Tagen sei das Land nun aber unter noch strengere Kontrolle der Geldgeber gestellt worden.

«Alexis Tsipras hat wohl am Ende den Weg der Logik gewählt. (...) Das Alptraumszenario eines Austritts aus der Eurozone ist vorerst abgewendet worden», erklärte die pro-europäische Partei der politischen Mitte «To Potami» (der Fluß).

Die Sozialisten der Pasok kommentierten: «Das Ende der Illusionen (für die Tsipras Regierung) ist gekommen». Wäre die Regierung nicht in der Realität angekommen, hätte sie das Land um Jahre zurückgeworfen.

Die Kommunisten (KKE) erklärten, die Einigung in Brüssel sei nichts Anderes als eine Fortsetzung der Sparprogramme.