Zwei Deutsche bei Busunfall in Thailand schwer verletzt

Ein Touristenbus ist in Thailand mit einem Lastwagen zusammengestoßen - zwei Menschen wurden getötet und neun verletzt, darunter zwei deutsche Touristinnen.

Der Fahrer des Busses sowie ein taiwanesischer Tourist seien ums Leben gekommen, teilte die thailändische Polizei mit. Der Unfall hatte sich auf dem Weg von der thailändisch-kambodschanischen Grenze in Aranyaprathet nach Bangkok ereignet.

Die beiden verletzten Deutschen wurden in ein Krankenhaus in der Provinz Sa Kaeo 150 Kilometer östlich von Bangkok gebracht. Die beiden 19-jährigen Touristinnen stammen laut Klinikmitarbeitern aus Germersheim und Bad-Bergzabern in Rheinland-Pfalz. Ihr Zustand sei aufgrund innerer Verletzungen und Knochenbrüchen ernst. Bei den anderen Verletzten handelt es sich laut Polizeiangaben um vier US-Amerikaner, einen Franzosen, einen Tourist aus Hongkong und einen weiteren Taiwanesen. Einige von ihnen hätten das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Zum Unfall kam es laut Polizei, weil der Lastwagen auf die andere Straßenseite auswich, als ein Auto vor ihm zum Abbiegen bremste. Der entgegenkommende Kleinbus sei daraufhin gegen den Lastwagen geprallt.

Erst im Juli waren mehr als 20 Menschen bei einem Unfall gestorben, als ihr Reisebus in der Provinz Saraburi frontal in einen Lastwagen raste - wahrscheinlich war der Fahrer eingeschlafen. Die Fernstraße zwischen Aranyaprathet und Bangkok wird von Touristen stark frequentiert: Viele Reisende fahren von den weltberühmten Tempeln von Angkor Wat in Kambodscha direkt über diesen Grenzübergang in die Hauptstadt des Nachbarlandes Thailand.