Zwölf Tote bei Wahl in Bangladesch

In Bangladesch ist die Zahl der Toten durch politische Gewalt am Tag der Parlamentswahl auf zwölf gestiegen. Mehrere Menschen wurden nach offiziellen Angaben von Polizisten erschossen, als sie Wahllokale mit Brandsätzen angriffen.

In Thakurgaon im Norden des Landes töteten regierungsfeindliche Aktivisten einen Mitarbeiter der Wahlkommission.

Die Opposition boykottiert die Abstimmung, weil sie Wahlbetrug befürchtet. Die Regierung steht deswegen bereits als Sieger fest. Beobachter rechnen mit einer sehr geringen Wahlbeteiligung. Wegen Gewaltausbrüchen wurde die Abstimmung in 183 der mehr als 18 000 Wahllokale ausgesetzt, dort soll sie nachgeholt werden.