Zwölf Tote durch Taifun «Nari» auf den Philippinen

Taifun «Nari» hat im Norden der Philippinen zwölf Menschen das Leben gekostet. Sie ertranken oder wurden durch Stromschläge oder umstürzende Bäume getötet.

Die Opferzahl gaben Behörden am Samstag bekannt, zunächst war von neun Toten die Rede gewesen. Der Taifun hat auf den Philippinen Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst.

Er war am Freitagabend (Ortszeit) in der Provinz Aurora auf die Küste getroffen. Windböen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometer in der Stunde. In mehr als 30 Städten kam es zu Überschwemmungen und Stromausfällen, wie die Katastrophenbehörde mitteilte. Manche Regionen standen zwei Meter tief unter Wasser, wie das philippinische Rote Kreuz berichtete.

Bereits vor der Ankunft des Taifuns waren auf den Philippinen 20 Menschen bei Unwettern ums Leben gekommen. «Nari» bewegte sich nach Angaben der Wetterbehörde inzwischen weg von den Philippinen in Richtung Vietnam. Die Wetterexperten erwarten aber weitere Regenfälle, da sich ein neuer Wirbelsturm östlich der Philippinen zusammenbraut.