Zwölf Tote bei «Anschlag» in Tunis - Präsident redet von Krieg

Bei einem mutmaßlichen Bombenanschlag auf einen Bus der Präsidentengarde in der tunesischen Hauptstadt Tunis sind mindestens zwölf Sicherheitskräfte getötet worden. Das berichtet das Staatsfernsehen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Mindestens 20 Menschen wurden demnach verletzt. Präsident Béji Caïd Essebsi verhängte den Ausnahmezustand über das Land. Ein Sprecher des Präsidenten sagte, die Explosion in einem Bus der Sicherheitskräfte scheine durch einen Selbstmordattentäter verursacht worden zu sein. In Tunesien hatte es schon mehrfach Anschläge gegeben.