Zweiradtag:

200 Radler am Start zur Tollense-Runde

Das schöne Frühlingswetter lockte mehr als 200 Freizeitsportler raus in die Natur. Und wie sichert man den teuren Gefährten? Die Polizei weiß das ganz genau.

Mehr als 100 Radler gehen in der Turmstraße an den Start zur meist ziemlich gemütlichen Tour rund um den Tollensesee.
Hartmut Nieswandt Mehr als 100 Radler gehen in der Turmstraße an den Start zur meist ziemlich gemütlichen Tour rund um den Tollensesee.

So viele Radler gingen bisher noch nie an den Start in der mehr als 20-jährigen Geschichte des Neubrandenburger Zweiradtages: 206 Frauen, Männer und Kinder im Alter zwischen acht und 79 Jahren warteten am Sonnabend in der Turmstraße auf das Startsignal zur familienfreundlichen Tour rund um den Tollensesee. Großen Anteil daran, dass so viele Leute dabei sein wollten bei diesem ersten volkssportlichen Höhepunkt der Saison, hatte das Wetter. Das zumindest meinte Michael Schröder von der Agentur canvass, bei dem alle Fäden der Veranstaltung zusammenliefen. Denn der Wind hatte sich gelegt und es wurde trotz Sonnenschein nicht zu warm, um die Seerunde von rund 41 Kilometern durchzuhalten. Auch, wenn man kein Radprofi ist, ergänzte Michael Schröder, der selbst aber lieber richtig „Gas gibt“ wenn er auf seinem Trekkingrad in die Pedale steigt.

Jünster Teilnehmer war acht Jahre alt

Zu den Radlern, die sich schon immer freuen auf den Zweiradtag, gehören die Neubrandenburger Christa und Klaus Stegemann. Vor dem Start trafen die beiden Mittsechziger ihren Bekannten Axel Steffenhagen, mit dem noch schnell das Neueste ausgetauscht wurde, bevor es auf den Sattel ging. Jüngster Teilnehmer der Tour war in diesem Jahr der achtjährige Marlon Sempert, ältester Wolfgang Seltrecht, der auch mit 79 absolut fit in die Runde um den See startete.

Jene Radfahrer, deren fahrbarer Untersatz sich noch im Winterschlaf befand, konnten es kurz durchsehen lassen am Stand eines der Neubrandenburger Fahrradhäuser, die wie immer beim Saisonauftakt dabei waren und über Neues aus der Zweiradbranche auf dem Markt informierten.

Fahrräder konnten codiert werden

Anne Tiedemann aus der Viertorestadt schob ihr Fahrrad zum Stand der Polizeiinspektion Neubrandenburg, die ebenfalls traditionell vertreten ist. Dort bestand die Möglichkeit, die Fahrräder codieren zu lassen. „Im Verbund mit einem guten Sicherheitsschloss ist das immer noch die beste Möglichkeit, das Fahrrad vor Diebstahl zu schützen“, erklärte Polizeihauptmeister Frank Röglin, der sich gleich an die Arbeit machte. Insgesamt nutzten 25 Radler diesen Service während des Zweiradtages.

Für die Sicherheit während der Tour sorgte unter anderem das Deutsche Rote Kreuz mit einem Quad, auf dem Experten dem Tross hinterher fuhren. Die Pannenhilfe übernahm das Fahrradhaus Wendt aus Neubrandenburg. Zum Schluss konnte Tourleiter René Martin vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Tollense (ADFC) zufrieden konstatieren, dass es unterwegs keinen ernsthaften Zwischenfall gegeben habe. Der ADFC gehörte ebenso zu den Ausrichtern des Zweiradtages wie beispielsweise auch die AOK Nordost und die Werbegemeinschaft Neubrandenburger Innenstadt.

 

 

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