Bürger könnten doppelt abstimmen:

250 verschickte Wahlunterlagen sind ungültig

Gerade noch rechtzeitig gemerkt: Beim Druck und Versand von Briefwahlunterlagen für die Stichwahl des Neubrandenburger Oberbürgermeisters (15. März) ist im Rathaus etwas ganz schön schief gegangen.

Die Bürgermeisterwahl geht in die Verlängerung. Aber bitte nicht doppelt abstimmen!
Hendrik Schmidt Die Bürgermeisterwahl geht in die Verlängerung. Aber bitte nicht doppelt abstimmen!

An 250 Frauen und Männer in der Viertorestadt, die sich für die Briefwahl entschlossen haben, sind die Unterlagen doppelt geschickt worden. Theoretisch besteht jetzt die Möglichkeit, dass diese Wähler zwei Mal ihre Stimme abgeben. Deshalb bittet der Gemeindewahlleiter Peter Modemann die Empfänger der zweifachen Briefwahlunterlagen, die zuerst erhaltenen Papiere zu vernichten.

„Für die Teilnahme an der Stichwahl sind unbedingt die dem zweiten Brief beigefügten Unterlagen zu verwenden“, sagt Modemann. Das gelte auch für den Fall, dass der erste Wahlbrief bereits abgeschickt wurde – denn dieser wandert gleich im Rathaus in den Reißwolf. „Bitte verwenden Sie die zweiten Wahlbriefunterlagen, füllen diese nochmals aus und senden den Wahlbrief dann ins Rathaus. Nur die damit abgegebene Stimme darf gezählt werden“, appelliert Modemann. Er wisse um die Mehrarbeit, entschuldigt sich der Wahlleiter bei den betroffenen Neubrandenburgern, könne den Fehler aber nicht mehr rückgängig machen.

Im ersten Wahlgang hatten sich 6000 Neubrandenburger entschlossen, ihre Stimme per Briefwahl abzugeben.

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