Treppenlauf im HKB-Turm:

273 Stufen bis zum Himmel

Neubrandenburger aller Altersklassen bezwingen den Turm des Hauses der Kultur und Bildung. Und derjenige, der die wenigste Zeit benötigte, lief mit einer ganz speziellen Technik.

Einmal da hoch ohne Fahrstuhl: Ab der zehnten Etage tut das richtig weh.
Einmal da hoch ohne Fahrstuhl: Ab der zehnten Etage tut das richtig weh.

Genau 98 Neubrandenburger stellten sich der Herausforderung, so schnell wie möglich die 14 Etagen des HKB-Turms zu erklimmen. Immerhin 273 Stufen. Die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft Neuwoges, Hausherrin im Gebäude, hatte zum elften Mal dazu eingeladen.

Der Allerschnellste beim 11. HKB-Treppenlauf heißt Justus Guth. Der junge Mann, der in wenigen Tagen 17 Jahre alt wird, düste die 65 Meter in weniger als einer Minute nach oben. 59,3 Sekunden – viel schneller dürfte der Fahrstuhl auch nicht sein. „Immer zwei Stufen auf einmal“, beschreibt der Fußballer vom FC Neubrandenburg seine Taktik. Dazu die rechte Hand am Geländer zum Hochziehen und die linke an der Wand.

Alter Rekord hat noch Bestand

Vielleicht auch deshalb die Devise: Einmal ist kein Mal. Justus, die „HKB-Rakete“, hat das Rennen bis nach ganz oben sogar zwei Mal unter seine Turnschuhe genommen. Gemeinsam mit drei seiner Fußballer-Kollegen startete und gewann er auch im Mannschaftswettbewerb.

Allerdings, den alten HKB-Rekord hat Justus Guth noch nicht knacken können, die 58 Sekunden haben noch weiter Bestand. Egal – die Geldprämie, die Justus genau wie die anderen Sieger aus den Händen des Neuwoges-Geschäftsführers Frank Benischke erhielt, hilft, das zu verschmerzen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung