Vier Verletzte im Klinikum:

A 20 war nach Unfall gesperrt

Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit hatte dramatische Folgen. Zudem behinderten Gaffer die Einsatzkräfte.

Der zerstörte Pkw konnte nur noch vom Abschleppdienst geborgen werden. Die vier Insassen, darunter zwei Kinder, wurden ins Klinikum gebracht.
Felix Gadewolz Der zerstörte Pkw konnte nur noch vom Abschleppdienst geborgen werden. Die vier Insassen, darunter zwei Kinder, wurden ins Klinikum gebracht.

Nach einem schweren Verkehrsunfall war am Freitagabend die Autobahn A 20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg-Ost und -Nord zwei Stunden lang gesperrt. Die vier Insassen des Unfall-Pkw wurden ins Neubrandenburger Klinikum eingeliefert.

Die 37-jährige Fahrerin, unterwegs in Richtung Lübeck, war wegen einer kurzen Unaufmerksamkeit beim Überholen nach links von der Fahrbahn abgekommen, berichtet die Polizei. Das Auto habe die Mittelleitplanke gerammt, sei dann ins Schleudern gekommen und nach rechts in die Bankette geraten, habe sich dann überschlagen und sei schließlich quer zur Fahrtrichtung auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen gekommen.

Zwei Erwachsene und zwei Kinder verletzt

"Durch die Wucht des Unfalls wurden die 37-jährige Fahrerin, der 41-jährige Beifahrer und ihre beiden Kinder im Alter von 4 und 10 Jahren verletzt", so die Polizei weiter. Das Auto war nur noch als Totalschaden zu betrachten und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 5500 Euro beziffert.

Augenzeugen zufolge hatten die Einsatzkräfte einige Mühe, sich den Weg zur Unfallstelle zu bahnen, weil zahlreiche Pkw-Fahrer sich zu Fuß in der Rettungsgasse bewegten. Auch an der Absperrung direkt vor Ort seien die Helfer durch Gaffer behindert worden.