Sirenenklang in Burg Stargard:

Abschied für einen alten Feuerwehrhasen

Seinen Posten als Wehrführer der Stargarder Feuerwehr hat Wilfried Krage schon im vergangenen Jahr aufgegeben.  Jetzt gab es noch eine Überraschung.

Schlangestehen um ihrem ehemaligen Wehrführer Wilfried Krage zum Abschied die Hand zu schütteln.
Bärbel Gudat Schlangestehen um ihrem ehemaligen Wehrführer Wilfried Krage zum Abschied die Hand zu schütteln.

Als am Wochenende in Burg Stargard die Sirene ertönte, wird sich sicherlich so mancher gefragt haben, was denn da nun wieder passiert ist. Auch Wilfried Krage rüstete sich schon, um  beim Einsatz dabei zu sein. „Aber als ich aus dem Fenster schaute und meinen Nachbarn mit dem Moped sah, schwante mir etwas.“ Denn mit auf dem Moped saß der Burg Stargarder Wehrführer Frank Dielenberg. Und außerdem standen da noch drei Feuerwehrautos.

Feuerwehrleute werden gewöhnlicher Weise nicht von zu Hause abgeholt, es sei denn, es gibt einen ganz besonderen Anlass. Dann darf auch mal ausnahmsweise die Sirene betätigt werden. Die Kameraden der Burg Stargarder Wehr hatten nämlich in aller Heimlichkeit für ihren Willi eine große Abschiedsparty organisiert. 

26 Jahren war Wilfried Krage Wehrführer in Burg Stargard, außerdem gehört er in diesem Jahr 30 Jahre zur Wehr von Burg Stargard. Im vergangenen Jahr hörte er mit 63 Jahren als Chef auf, Frank Dielenberg wurde gewählt. Doch an diesem Nachmittag wollten ihn seine Kameraden noch mal offiziell Danke sagen. Alle waren gekommen, bildeten vor dem Gerätehaus Spalier für Willi.

Dass sich die Kameraden für ihn so eine besondere Überraschung ausgedacht hatten, dass rührte Krage. Und eins ist klar: Von seiner Leidenschaft Feuerwehr wird er so schnell nicht lassen.

 

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