Abbrucharbeiten an der Hochbrücke:

Achtung! Rechtzeitig für eine Spur entscheiden

An der Hochbrücke in Neubrandenburg müssen Autofahrer jetzt nicht nur an den Rampen aufpassen, sondern sich schon vorher genau überlegen, welche Spur sie wählen. Wir sagen, wo Sie wie fahren können - und müssen.

Es geht weiter mit den Abbrucharbeiten. Das hat Umleitungen zur Folge.
Paulina Jasmer Es geht weiter mit den Abbrucharbeiten. Das hat Umleitungen zur Folge.

Seit drei Wochen schlängeln sich Autofahrer Richtung Friedland oder - umgekehrt - Richtung Neubrandenburger Innenstadt über Rampen an der Hochbrücke. Fußgänger haben einen Mini-Gehweg, Radfahrer müssen schieben.

Ab Mittwoch gibt es eine Neuheit rund um die Bauarbeiten. Denn das Brückenfeld über der Tilly-Schanzen-Straße wird abgebrochen. Vor knapp einer Woche haben die Abrissarbeiten der Südbrücke begonnen. Daher wird am Mittwoch ab acht Uhr morgens diese Straße unter der Brücke bis einschließlich Montag, 23. Februar, 18 Uhr für den beidseitigen Verkehr gesperrt werden. So teilt es Michael Wisotzki von der Bauüberwachung mit.

Es geht nicht über die Heinrich-Prillwitz-Straße

Wer ab Mittwochmorgen in die Feldstraße will und aus Richtung Friedrich-Engels-Ring kommt, hat über die Heinrich-Prillwitz-Straße schlechte Karten. Autofahrer müssen daher weiter über die Woldegker Straße fahren, die Rampe nutzen, Richtung Oststadt abbiegen, sich links halten, unter der Brücke durchfahren, um wieder auf die stadteinwärts führenden Spuren zu gelangen. Nachdem sie die Hochbrücke verlassen haben, geht es rechts rein in die Feldstraße und, wer will und weiter muss, in die Acker- und Speicherstraße. Allerdings sind diese Straßen nur mit Kraftfahrzeugen bis 3,5 Tonnen über die B 104 Woldegker Straße aus Richtung Osten erreichbar.

Autofahrer, die über die Tilly-Schanzen-Straße ins Katharinenviertel wollen, müssen ebenfalls einen anderen Weg wählen. Sie bleiben auf der Woldegker Straße stadteinwärts und biegen dann, einige Meter weiter, nach links in die Große Krauthöfer Straße ab.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung

Kommentare (1)

Nicht nur das die Sicherheit eine Lücke auf den Baustellen haben. Man beachte auch die mangelnde Verkehrssicherung an der Hochbrücke. Das wissen viele „normale“ Bürger einfach nicht. Die Sicherheit, besonders bei Nacht lässt zu wünschen übrig. Die Baustellenlampen insbesondere in der Verschenkungen auf der neuen Brücke Richtung Oststadt sind so gut wie nie Beleuchtet, genauso wie die Absperrgitter die auf den Fußwegen stehen zur Querabsperrung. Auch gehören auf diesen Absperrgittern 5 ROTE leuchtende Warnleuchten drauf, diese zeigen damit eine VOLLSPERRUNG an und nicht wie derzeit, rein rechtlich eine Teilsperrung, wo man rein rechtlich gemütlich durch die Baustellen spazieren könnte. Zurzeit sind teilweise, wenn überhaupt nur 3-4 gelbe Warnleuchten montiert. Dies ist nach den Richtlinien der RSA 95 und der ZTV-SA 97 nicht zulässig und gefährdet den Verkehr, die Fußgänger und Radfahrer. Auch an der besagten Verschwenkung Richtung Oststadt, wo rechts die Baken mit den teils unbeleuchteten Baustellenlampen stehen, gehört normaler weise eine Leitplanke montiert, da es dort sehr tief runter geht und das wohl ein Autofahrer nicht überlebt. Wenn man weiterfährt kommen einem unbeleuchtete große Bauzäune entgegen, wo zumindest Lampen drang gehören bzw. beleuchtete Warnbaken vor den Bauzäunen, denn bei Dunkelheit sieht man dort sehr wenig. Wenn man z.B. das Lenkrad seines Autos etwas zu sehr nach rechts zieht hängt man schon mit seinem Auto im Bauzaun. Ein Augenmerk sollte man auch auf die teilweise mangelnde Beschilderung werfen. Diese ist entgegen den Vorschriften bei Nacht schlecht sichtbar bzw. unreflextierend, weil nicht die richtige Folie für die Schilder, Plantafeln verwendet wurde. Sodass man diese besonders in der Dunkelheit, Nässe und Tau schlecht bis gar nicht lesen kann oder Wahr nimmt. Da braucht man sich dann auch nicht zu wundern, wenn hilflose Passanten vom Bagger leider tot gefahren werden, bei einer so mangelnden Beschilderung bzw. Verkehrssicherung. Sieht dies alles eine Behörde nicht? Wie kann dies eine Behörde bzw. Straßenbaumat dulden, wo angeblich Sicherheit GROß geschrieben wird. Ist ein Menschenleben so wenig wert?