Aus für Markt:

Advent in der guten Stube

Mit einem lachendem und einem weinenden Auge blickt Heike Schramm aus Buchar auf die vergangenen 13 Jahre.

Jetzt gehört ihr Wohnzimmer das ganze Jahr über wieder ihr und ihrer Familie, und das 365 Tage lang.Das Wohnzimmer wurde nämlich alljährlich zur Adventszeit geräumt und zu einem Adventsmarkt umfunktioniert. An diesem Wochenende nun lud Familie Schramm zum letzten Adventsmarkt ein. Es soll nun Schluss sein mit der Tradition.Hunderte Gäste fanden im Laufe der vergangenen Jahre dort neckische Ideen, Geschenk- oder Dekorationstipps für das Weihnachtsfest.

Die gesamte Familie hat immer fleißig geholfen , erzählte Heike Schramm. Doch das sei nicht mehr zu leisten. Meine Mutter ist in der Zwischenzeit auch schon 75 Jahre alt , erklärte sie. Das Alter fordere seinen Tribut und allein wäre die Organisation nicht zu bewältigen. Denn es sei sehr aufwendig einen solchen Adventsmarkt zu organisieren. Wir hatten im Schnitt an die 5000 Artikel im Angebot. Die müssen alle mehrmals in die Hand genommen werden , begründete sie das Aus für den Markt. Allein könne sie das nicht leisten und jemanden einzustellen, da reiche der Erlös nicht aus.

Es habe jede Menge guter Gespräche während dieser Märkte gegeben, sie habe eine Vielzahl netter Menschen kennengelernt, sagt Heike Schramm ein wenig wehmütig. Aber vielleicht lassen wir uns ja irgendwann etwas Neues einfallen , meinte sie. Und sie hat da auch schon ein paar Ideen im Kopf. So könnte man den landwirtschaftlichen Hof nutzen, aber das sei noch nicht ausgegoren und somit nicht spruchreif.

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